SOS - Kinderdörfer

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen einen kleinen Überblick über SOS - Kinderdörfer geben. Vielleicht können Sie sich mit dem Thema mal beschäftigen und die Arbeit der Organisation unterstützen (Spende, Patenschaft ...)

Der Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.

SOS-Kinderdorf ist ein privates, weltweites, konfessionell und politisch unabhängiges Sozialwerk für Kinder und Jugendliche. Es wurde im Jahre 1949 von Hermann Gmeiner gegründet. In 131 Ländern und Territorien helfen die SOS-Kinderdörfer notleidenden Kindern und Jugendlichen. In diesen Dörfern wachsen Kinder und Jugendliche in einer familienähnlichen Gemeinschaft auf.

Die SOS-Kinderdörfer geben verlassenen Kindern eine Familie, eine liebevolle SOS-Kinderdorf-Mutter, eine Ausbildung und damit die Hoffnung auf eine positive Zukunft. Die SOS-Kinderdörfer helfen langfristig.
Die Kinder und Jugendlichen wachsen in familienähnlichen Gemeinschaften auf, bis sie selbstständig für sich sorgen können.
SOS-Kinderdorf ist darauf bedacht, dass die Kinder und Jugendlichen in ihrer eigenen Kultur und Religion aufwachsen können und somit ihre "Wurzeln" kennen und leben.

Im Zentrum der Arbeit von SOS-Kinderdorf steht das Kind und sein Wohlergehen. Ein SOS-Kinderdorf hilft aber auch seinen Nachbarn. Oft ist das Schulsystem eines Landes mangelhaft, die medizinische Versorgung reicht nicht aus, oder es gibt keine Ausbildungsplätze für Jugendliche.
SOS-Kinderdorf hilft hier durch den Bau von SOS-Kindergärten, SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, SOS-Ausbildungszentren, SOS-Sozialzentren oder SOS-medizinischen Zentren.
Zu all diesen SOS-Einrichtungen haben auch Leute Zugang, die nicht im SOS-Kinderdorf wohnen.
Diese Einrichtungen sind für alle da.
SOS-Nothilfeprogramme helfen Menschen in akuten Notsituationen rasch und unbürokratisch, zum Beispiel nach einer Naturkatastrophe, Krieg oder Konflikten.

Überblick über SOS-Einrichtungen in aller Welt

Die SOS-Kinderdörfer helfen in 132 Ländern der Erde Kindern in Not. Derzeit gibt es 470 SOS-Kinderdörfer (einschließlich der Dörfer, die gerade im Bau sind). Über 1.300 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Sozialzentren stehen auch Kindern und bedürftigen Familien aus der Nachbarschaft offen.

Afrika und Naher Osten

In Afrika haben die SOS-Kinderdörfer in den 70er Jahren Fuß gefasst. Auf dem schwarzen Kontinent sowie in Nordafrika und dem Nahen Osten haben heute Kinder in 129 SOS-Kinderdörfern ein neues Zuhause gefunden. 120 SOS-Kindergärten betreuen die Kleinen, während Jugendliche in 87 SOS-Jugendeinrichtungen auf ihre selbstständige Zukunft abschließend vorbereitet werden. Auf dem Weg in ein selbstständiges Leben helfen 101 Hermann-Gmeiner-Schulen und 30 SOS-Ausbildungszentren. Kranke und Menschen in schwierigen Lebenslagen finden in 38 medizinischen Zentren und 100 SOS-Sozialzentren medizinische Hilfe, Ratschläge und Unterstützung für eine nachhaltige Verbesserung ihrer Situation.

Amerika

Auf dem riesigen Kontinent Nord- und Südamerika sind es vor allem die lateinamerikanischen Länder, in denen sich die SOS-Kinderdörfer engagieren. 112 SOS-Kinderdörfer nehmen hier Kinder auf. 91 Jugendeinrichtungen dienen hier als Bindeglied zwischen der Kindheit im Dorf und dem Leben als selbstständiger Erwachsener. Für die Kleinen stehen 43 SOS-Kindergärten offen. In 30 SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen und 27 SOS-Ausbildungszentren bekommen die Kinder eine solide Bildung. 120 SOS-Sozialzentren stehen vor allem in Gebieten mit sozial schwachen Einwohnern bereit, um jungen Müttern zu helfen, Kinder zu betreuen und Lebenshilfe anzubieten. Medizinische Basishilfe bieten in den lateinamerikanischen Ländern sechs SOS-medizinische Zentren an.

Asien

Auf dem größten Erdteil engagieren sich die SOS-Kinderdörfer in Indien und in den Ländern Südostasiens seit Jahrzehnten. Die Zahlen sind eindrucksvoll: Im Mittler Osten, Ost- und Südasien bestehen 114 SOS-Kinderdörfer, dazu 89 SOS-Jugendeinrichtungen. 57 SOS-Kindergärten und 56 SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen unterrichten Kinder, 34 SOS-Berufsausbildungszentren bilden Jugendliche aus. Elf medizinische Zentren bieten allgemeinärztliche und zahnärztliche Hilfe. 41 SOS-Sozialzentren helfen vor allem jungen Familien und Müttern aus der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer, akute Krisensituationen nachhaltig zu verbessern.

Australien und Ozeanien

Der jüngste SOS-Kontinent. Dort beseht ein SOS-Kinderdorf: Papara in Französisch-Polynesien.

Europa

In Europa hat alles angefangen - in Österreich. Derzeit sind die SOS-Kinderdörfer in Europa wieder besonders aktiv. Vor allem einige Länder des ehemaligen Ostblocks erleben große Not und brauchen Hilfe. In Europa - einschließlich der ehemaligen Ostblockstaaten in Asien -bestehen derzeit 110 SOS-Kinderdörfer, die elternlosen und vernachlässigten Kindern ein neues Zuhause bieten. 41 SOS-Kindergärten nehmen Kinder aus dem Dorf und seiner Nachbarschaft auf, für die Älteren stehen drei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen bereit. In 87 SOS-Jugendeinrichtungen nehmen Jugendliche schrittweise Abschied von der Kindheit und in 24 SOS-Ausbildungszentren legen sie den Grundstein für eine solide Berufsausbildung. 94 SOS-Sozialzentren helfen jungen Familien, wieder auf die Beine zu kommen. Ein medizinisches Zentrum bietet therapeutische Hilfe.

SOS-Kinderdorf-Patenschaften

Kinder brauchen jemand, der für sie da ist. Wir helfen Kindern in Not, bis sie auf eigenen Beinen stehen können. Bitte helfen Sie mit - werden Sie SOS-Pate!

SOS-Kinderpatenschaft

Mit ihrem monatlichen Beitrag unterstützen Sie ein bestimmtes Kind in einem SOS-Kinderdorf. Sie sichern damit den Unterhalt, die medizinische Versorgung und die Ausbildung.

SOS-Dorfpatenschaft

Mit einer Dorfpatenschaft unterstützen Sie alle Kinder eines SOS-Kinderdorfs sowie die angeschlossenen sozialen Einrichtungen.

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Helfen Sie dort, wo Ihre Unterstützung am meisten gebraucht wird!
Ihre Spende hilft beispielsweise den wichtigen Unterhalt für die weltweiten SOS-Kinderdörfer zu finanzieren.

zur Website von sos-kinderdoerfer.de

Die Texte dieser Seite wurden der Homepage von SOS - Kinderdörfer entnommen.

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